Freilichttheater im Schloss Elkofen

Nach zwei erfolgreichen Jahren im Markus Wasmeier Freilichtmuseum mit dem Stück “Jennerwein- Bluat vo da Gams”, das knapp 6000 Besucher begeisterte, freuen wir uns sehr, dieses Jahr Freilichttheater im Schloss Elkofen präsentieren zu dürfen. Im einzigartigen Ambiente des Schlosshofes wird im Juli an drei Wochenenden eine bayerische Bearbeitung von William Shakespeares “Der Widerspenstigen Zähmung” zur Aufführung kommen.  Die Schauspieler und der Regiesseur freuen sich bereits auf die neue Herausforderung und man darf gespannt sein, wie sich “Katharina” in der Bearbeitung von Autor und Regiesseur Sebastian Schlagenhaufer zähmen lässt.

Das Schloss liegt versteckt kurz hinter Grafing. Aufgrund dieser unauffälligen Lage wurde es auch im zweiten Weltkrieg nicht beschädigt, sodass es bestens erhalten ist. Die ältesten Gebäudeteile gehen ins 10. Jahrhundert zurück, der größte Teil der Anlage ist  spätgotisch. “Ich werde den Teufel tun und in einem 1000 Jahre alten Gebäude Pappwände aufstellen. Wir werden das Gebäude in die Inszenierung integrieren, ähnlich wie wir das im Freilichtmuseum auch getan haben”, so Sebastian Schlagenhaufer.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Graf Max Emanuel von Rechberg und seiner Familie bedanken, die einer Theaterproduktion zugestimmt haben und das ansonsten nicht öffentlich zugängliche Gebäude zur Verfügung stellen.

Dorffestspielwochen erfolgreich abgeschlossen

Drei anstrengende Monate gehen zu Ende. Wöchentliche Proben, Text lernen, Organisatorisches und vieles mehr waren zu erledigen. An vier aufregenden Wochenenden wurden die Akteure für all ihre Anstrengungen durch den Applaus des Publikums belohnt. Insgesamt acht Mal spielte das Ensemble das Stück: “Jennerwein- Bluat vo da Gams” aus der Feder von Sebastian Schlagenhaufer bei den Dorffestspielwochen im Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Jedes Mal wieder wurde Georg Jennerwein alias Alexander Wörndl zur Strecke gebracht. Das Publikum war begeistert, das Wetter spielte mit und so blicken die Schauspieler und das Regieteam zurück auf eine erfolgreiche Zeit. Die Freude über den gelungenen Abschluss der Spielzeit mischt sich mit Wehmut, denn das ganze Team fühlte sich in Schliersee mehr als wohl.

An dieser Stelle wollen wir uns deshalb bei allen Mitarbeitern des Freilichtmuseums sowie bei Markus Wasmeier und Festspielleiter Daniel Wagner bedanken, die uns mit offenen Armen empfangen haben.
Unser besonderer Dank gebührt dem Publikum, das uns zahlreich und immer hoch emotional unterstützt hat!

Letztes Wochenende in Schliersee

Das letzte Wochenende mit “Jennerwein- Bluat vo da Gams” steht vor der Tür. Wir freuen uns auf einen fulminaten Endspurt. Zweimal noch wird Alexander Wörndl als Georg Jennerwein zu sehen sein, das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Karten gibt es noch unter http://tickets.wasmeier.de oder an der Museumskasse. Wir freuen uns auf Sie!

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Die Spielhahnfeder

“Mir hat das Stück wirklich gefallen, auch die Kostüme aber eines hat mich gestört, dass beim Jennerwein die Spielhahnfeder auf seinem Hut nach vorne zeigt, das ist falsch, das müsst ihr ändern.”
So oder so ähnlich hören wir es von Besuchern, meist Mitgliedern in Trachtenvereinen, die auf eine korrekt Tracht wertlegen. Grundsätzlich ist das richtig, aber es gibt zwei Dinge zu bedenken.

Erstens gab es zur Zeit Jennerweins noch keine Trachtenvereine und somit auch keine exakten Regeln für das Tragen der Tracht, obwohl natürlich eine örtliche Norm vorgegeben war.

Zweitens trug Jennerwein seine Spielhahnfeder, den Spuihackl, tatsächlich nach vorne,wie viele Überlieferungen und auch das Originalbild bezeugen. Damit gab Jennerwein seinem Gegenüber eindeutig zu verstehen, dass er zum Raufen aufgelegt sei. Bei Jennerwein war das wohl auch immer zutreffend.

Jennerwein

Nach sorgfältiger Recherche entschieden wir uns deshalb die Spielhahnfeder von Alexander Wörndl nach vorne auszurichten

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Und es waren nur noch vier!

Wir starten am Freitag in das dritte Spielwochenende, die Halbzeit ist also erreicht. Nur noch viermal wird Georg Jennerwein alias Alexander Wörndl auf die Pirsch gehen. Wer dabei sein möchte sollte sich beeilen.
Karten für Freitag 12. 07. und Samstag 13. 07. gibt es an der Museumskasse oder bei München Ticket unter http://tickets.wasmeier.de

Das Wetter spielt mit!
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Wir freuen uns auf Euren Besuch!

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Die nächsten Vorstellungen von “Bluat vo da Gams”

Die nächsten Vorstellungen von “Jennerwein- Bluat vo da Gams” finden am Freitag 5. Juli und Samstag 6. Juli statt. Restkarten gibt es an der Museumskasse des Markus Wasmeier Freilichtmuseums oder unter http://tickets.wasmeier.de/

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

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Zweites Spielwochenende 5./6. Juli 2013

Die nächsten Spieltermine für “Jennerwein- Bluat vo da Gams” im Freilichtmuseum von Doppelolympiasieger Markus Wasmeier: Freitag 5. Juli und Samstag 6. Juli, wir freuen uns auf Sie. Karten unter http://tickets.wasmeier.de

Das Wetter scheint ideal zu werden, also schnell die Chance nutzen, wer weiß wie es nächste Woche aussieht!

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Ersatztermin am Mittwoch, den 3. Juli

Nachdem die Vorstellung am Samstag wetterbedingt nicht stattfinden konnte wurde sie auf Mittwoch, den 3.  Juli verschoben. Restkarten gibt es noch an der Museumskasse des Markus Wasmeier Freilichtmuseums oder unter http://tickets.wasmeier.de/

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

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Firma Oswald stiftet Gamspräparat

Das Ensemble ist komplett. Lange hat uns die Suche nach der Gams beschäftigt. Denn woher bekommt man so ein Präparat? Beim Jäger oder beim Präparator? Muss man zuerst zum Jäger und dann mit der Gams zum Tierpräparator? Wo nachfragen?

1. Vorstand Florian Urban mit Astrid Brenninger

1. Vorstand Florian Urban mit Astrid Brenninger

Die Firma Christian Oswald GmbH handelt mit Tiernebenprodukten, wie Abwurfstangen, Fetten, Ölen und vielem mehr. Geschäftsführer Christoph Brenninger war da der richtige Ansprechpartner. Er konnte sofort einen Kontakt mit einem Präparator herstellen, der die Gams in der fürs Theater benötigten Weise anfertigte.
Man kam ins Gespräch über das Theaterstück, das die Familie bereits im letzen Jahr besucht hat und redete über das Grenztheater Ludwigs Erben. Mit viel Interesse machte sich die Familie Brenninger ein Bild über die kulturelle Arbeit des Vereins und bot großzügig finanzielle Unterstützung an. Mit großer Freude können wir mitteilen, dass die Firma Oswald dem Grenztheater Ludwigs Erben das Gamspräparat stiftet und dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

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